Lütau

Wachwechsel an der Spitze der Gemeindetages

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Konstituierende Sitzung: Werner Schumacher hört nach 19 Jahren auf - Nachfolger ist Martin Voß

Wachwechsel an der Spitze des Kreisverbandes im Schleswig-Holsteinischen Gemeindetag und weitere Veränderungen im Vorstand: In der konstituierenden Sitzung im Lütauer Gasthof Basedau ist Fitzens Bürgermeister Martin Voß (65), pensionierter Grundschullehrer und Vorsteher des Amtes Büchen, einstimmig zum Nachfolger von Landwirt Werner Schumacher (77), Bürgermeister in Krüzen und Vorsteher des Amtes Lütau, gewählt worden. Er hatte nach 19 Jahren Amtszeit nicht wieder kandidiert. Stellvertreter wurde Ulrich Hardtke (Labenz), Amtsvorsteher Sandesneben-Nusse, zum Schatzmeister wählten die Mitglieder den bisherigen Geschäftsführer Frank Hase aus dem Amt Berkenthin. Dessen Posten übernimmt Joachim Bretzke, ehemaliger Verwaltungschef im Amt Sandesneben-Nusse. Komplettiert wird der Vorstand durch die Beisitzer Andreas Albrecht (Amt Berkenthin), Friedhelm Wenck (Amt Breitenfelde), Klaus Hansen (Amt Schwarzenbek-Land), Brigitte Mirow (Amt Hohe Elbgeest), Wolfgang Pagel (Amt Lauenburgische Seen), Gerd Lüttge (Amt Lütau) und Matthias Heidelberg (Gemeinde Wentorf).

In seiner Bilanz erklärte Schumacher, sein Kampf habe - von Landrat Gerd Krämer und Landesgeschäftsführer Jörg Bülow bestätigt - immer der Stärkung und dem Erhalt der kleingliedrigen Struktur von Gemeinden und Ämtern gegolten. Hier habe er als stellvertretender Landesvorsitzender in vielen politischen Gesprächen Einfluss nehmen können. Er bedauerte in seinem Fazit, dass der Kreis dem Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" 2012 im Jahr des 60-jährigen Bestehens die künftige finanzielle Unterstützung gestrichen habe. Seinem Nachfolger wünschte er Erfolg und Standhaftigkeit in der "Zeit des knappen Geldes".

Martin Voß sieht eine seiner Hauptaufgaben neben einer besseren Finanzausstattung der Gemeinden darin, junge Leute zu engagierter Mitarbeit in den Kommunen zu bewegen. Eine Möglichkeit sei, bei Sitzungen der Gemeindevertretungen von der starren Tagesordnung abzuweichen und Beiträge der Bürger zu einzelnen Punkten der Tagesordnung zuzulassen.

( (wl). )

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