Spende

Im Mai wird Landrat Krämer zum Geldboten

Lauenburg (bm). Schulabschluss-Prüfungen sind normalerweise Angst einflössend und bei vielen Schülern schweisstreibend.

Nicht an der Gemeinschaftschule Lauenburg: Nach dem neuen Schulgesetz müssen -nachdem es für Hauptschüler seit Jahren verankert ist- nun auch die Realschüler eine praktische Projektarbeit vorstellen. Neben den Themen wie Afrika, Blutspenden und Islam wurde ein Kurs kreativ und karitativ tätig. Gemeinsam mit ihrem Projektbetreuer, der Lehrkraft in Ausbildung (LiA) Jens Pechel, machten sich Karen Kuhne, Denise Möller und Pascal Stange (alle 16) an die "Organisation einer Veranstaltung" und dokumentierten es in ihrer Abschlussmappe. "Hoch motiviert und mit viel Spaß waren alle dabei", sagt Pechel erfreut und lässt seine Schüler professionell die Pressekonferenz führen.

Sie erzählen über das Bauen der Leinwand, die Filmvorführung mit Tanzeinlagen des Musicals "Konferenz der Tiere" von Erich Kästner, zu der sie Eltern und ihre Familien eingeladen hatten. Vor allem aber berichten sie über die gemeinsamen Tage in der internationalen Jugendarbeit in Polen. Sichtlich bewegt beschreibt Denise ihre Eindrücke: "Andere leben viel ärmer als wir. Den Kindern geht es sehr schlecht." Deshalb spendet das Trio die Einnahmen aus Eintritt und Kuchenverkauf an ein Förderzentrum für behinderte Kinder in Damnica.

Malgorzata Hausmann vom Fachdienst für Jugendförderung des Kreises, die das Projekt begleitete, nahm die 286 Euro dankend entgegen und versprach: "Landrat Gerd Krämer wird im Mai das Geld persönlich überbringen - dann bereist er den lauenburgischen Partnerkreis Slupsk in Polen.

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