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Linke will Duftmarke setzen

Lauenburg (bm). Politik der offenen Tür präsentierte die Partei Die Linke im Restaurant Ponte Vecchio.

Eingeladen hatte Michael Schröder, der den Abend mit einer Sitzung der Kreistagsfraktion über geplante Anfragen und Anträge an den lauenburgischen Kreistag eröffnete. So sollen nach Wunsch der Linken die Vorgänge, Konsequenzen und weiteren Planungen an den Elbüberflutungsgebieten öffentlich gemacht werden. Fraktionsmitglied Claus-Peter Feindt sprach sich dafür aus, der Kreis müsse die Quellen für die mutmaßlichen Dioxinfunde orten: "Wir sollten die Duftmarke setzen."

Fraktionsvorsitzender Schröder schlug vor, Schnittmengen für eine gemeinsame Arbeit mit anderen Parteien zu finden und auch für den Protest gegen Aufmärsche der Rechtsextremen wünscht sich der gelernte Bäcker und Industriekaufmann noch mehr Öffentlichkeit und Zusammenarbeit. Der weitere Abend wurde gestaltet mit der Filmvorführung "Rentenangst _ der Kampf um die Altersvorsorge" des Saarländischen Rundfunks und der anschließenden Diskussionen um die Finanzierbarkeit der gesetzlichen Rente. Das Modell der Erwerbstätigenversicherung werde neben der Linken auch von Sozialverbänden und vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) vorangetrieben, weil die Ursachen für die stetig angewachsene Altersarmut hausgemacht seien, so Schröder.

* Heute lädt er interessierte Bürger zur Diskussion über das Thema "Bahnprivatisierung" ein. Beginn ist um 19 Uhr in "Schröder's Hotel" an der Compestraße in Schwarzenbek.

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