Leserbrief

"Die Mautpreller schädigen Bürger"

Die Mautpreller mit ihren Schwerlastern gefährden und schädigen nicht nur die Anwohner an der B 5/B 209. In der gleichen Situation sind die Anwohner des Büchener Wegs, der Lütauer Chaussee, der Reeperbahn und die Bürger in allen Orten, die an diesen Umgehungsstrecken leben.

Betr.: "Lösungen gegen den Lärm gesucht", Lauenburg-Seite vom 13. 11. 2008

Unfassbar, dass die zuständigen Behörden erst jetzt, nachdem sich abzeichnet, dass eine Umgehung nicht gebaut wird, daran denken, die Ursachen für diese unglaubliche Schädigung des Gemeinwesens abzustellen. Nämlich den mautprellenden Schwerlastverkehr. Wie lange gibt es die Maut?

Nach der Einführung der Maut hatten in Rheinland-Pfalz die Gemeinden das gleiche Problem wie die Gemeinden entlang der B 5/B 209. Es hat kein halbes Jahr gedauert, da war dieser Terror abgestellt. Dort haben die Ortsbürgermeister der betroffenen Orte - natürlich unterstützt durch die Bürger - Druck auf die zuständigen Behörden gemacht. Dann wurde ganz schnell die Durchfahrt für den Schwerlastverkehr verboten und dieses Verbot streng überwacht. Und - Ruhe war!

Der Ansatz, die Mautpreller durch z.B. entsprechenden Bürger-Einsatz an den Fussgängerampeln zu vergrämen, finde ich nicht so gut. Das würde zuerst nur zu erheblichen Staus und damit zu zusätzlichen Belastungen für die Anlieger führen. Vorrangig sehe ich die Verwaltungsspitzen in der Verantwortung, die schnellstens eine Lösung bei den übergeordneten Behörden herbeizuführen haben. Letztlich geht es hier um die Gesundheit und das Eigentum der Bürger, deren Lebensqualität schwerwiegend und vorsätzlich geschädigt wird!

Durch Duldung dieser Zustände machen sich die zuständigen Behördenvorsteher mitschuldig!

Meines Erachtens ist auch die Diskussion um den Schrägaufzug, der ja zur Belebung der Innenstadt einen wesentlichen Beitrag leisten soll, vertane Mühe, solange der Schwerlastverkehr weiterhin ungemindert durch die Stadt brettert.

Schädigung des Gemeinwesens

Diskussion ist eine vergebene Mühe

( Martin H. H. Janssen, Damaschkestraße 2a, 21481 Lauenburg )

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