Tradition

Eiswette: Geit de Elv oder steit de Elv?

Geit de Elv oder steit de Elv? Diese Frage müssen diejenigen, die sich an der Eiswette in Hohnstorf beteiligen wollen, demnächst entscheiden. Denn der Termin für das traditionsreiche Wettvergnügen rückt langsam näher.

Nur noch bis zum 30. November kann getippt werden, ob "de Elv geit oder steit".

Kein einfaches Unterfangen, denn erst am Sonntag, 4. Januar 2009, werden pünktlich um 11 Uhr die Hohnstorfer Honoratioren auf dem Elbdeich stehen und sich persönlich in Anwesenheit zahlreicher und auch prominenter Gäste davon überzeugen, ob die Elbe gemächlich dahin fließt oder aber durch frostige Temperaturen zum Stehen gekommen ist. Wer an der Eiswette teilnehmen will, benötigt also prophetische Gaben, was die weitere Entwicklung des dann noch jungen Winters betrifft.

Mit dieser durchaus ernsten Angelegenheit, bei der sich die Gutachter stets dem Anlass entsprechend würdig kleiden, wird der Hohnstorfer Jahreskalender gleich zu Beginn des Jahres seinen ersten Höhepunkt haben. Vor der Begutachtung des eventuellen Eisstandes auf dem Strom wird bereits um 10.30 Uhr der Punsch- und Kakao-Stand geöffnet. Nach der Elbe-Schau geht es dann zum traditionellen Matjesessen. Platzkarten dafür gibt es ausschließlich im Vorverkauf im Hohnstorfer Gemeindebüro. Wer am Matjesessen teilnehmen möchte, erhält die Karten am Montag, 8. Dezember, ab 17 Uhr im Gemeindebüro.

Die Teilnahme an der Eiswette kostet sechs Euro. Die auf das Konto 16 00 09 37 bei der Sparkasse Lüneburg eingezahlt werden müssen.

Wichtig ist, beim Verwendungszweck anzugeben, ob de Elv geit, oder ob sie steit. Unter den Einzahlern werden Preise, die von ortansässigen Firmen gestiftet wurden, verlost. Der Erlös aus der Eiswette wird wieder einem gemeinnützigen Zweck gestiftet. Im vergangenen Jahr kam das Geld der Grundschule Hohnstorf zugute, die damit Kinder aus einkommensschwachen Familien unterstützen konnte.

( (ro). )

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