Grundschüler bleiben nun doch am Hasenberg

Das Gerücht machte unter den Eltern der Grundschulkinder vom Hasenberg schnell die Runde: Entgegen des Beschlusses der Stadtvertreter sollten die Kinder nun doch in die Weingartenschule umgeschult werden.

Grund: In der neuen Gemeinschaftsschule hätte sich ein Bedarf an zusätzlichen Gruppenräumen ergeben. Das bestätigte auch Rektor Heinz Hoffmann. Allerdings sagte er auch: "Das sind erste Überlegungen, die die politischen Gremien noch gar nicht passiert haben."

Dieser Aussage widersprach aber ein Schreiben aus der Verwaltung und sorgte so für Irritationen. Die Fraktion der Grünen hatte von Bürgermeister Harald Heuer zu den Gerüchten eine Stellungsnahme gefordert. Erstaunliche Antwort: "Es stimmt, dass zum Schuljahr 2009 /2010 alle Grundschüler nur noch im Weingarten unterrichtet werden."

Doch dieses Schreiben kannte Heuer gar nicht. Amtsleiterin Eveline Hebestreit hatte ohne Abstimmung mit dem Bürgermeister die Antwort an die Grünen formuliert.

Heuer reagierte entsprechend ärgerlich auf diesen Alleingang und zog das Schreiben zurück. Stattdessen versprach er: "Es bleibt dabei, dass die Grundschüler ihre Grundschulzeit am Hasenberg zu Ende bringen." Außerdem kündigte er an, auf der Ausschusssitzung am kommenden Montag, um 19 Uhr, in der Mensa der Gemeinschaftsschule dazu Stellung zu beziehen..

( (per). )

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