Die Tafelbewegung

In der Weimarer Republik und im letzten Weltkrieg gehörten Suppenküchen zum Straßenbild.

In den 90er-Jahren kehrte die Armut zurück. Als Reaktion gründeten sich in vielen Städten und Gemeinden Tafeln, die Bedürftige mit einwandfreien, aber im Einzelhandel nicht mehr verwendeten Lebensmitteln versorgen. Seit der Gründung der ersten Tafel 1993 in Berlin ist ihre Zahl in Deutschland auf mehr als 790 angewachsen, heißt es beim Bundesverband der Tafeln. Je nach Berechnungsmodell geht der Verband von 5 bis 8 Millionen Menschen aus, die hier in Einkommensarmut leben. Auch in Österreich und der Schweiz gibt es Tafeln.

( (pro). )

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