Neuwahl des Beirats

Sie kämpfen für Geesthachts Umwelt

Geesthacht (tja). Sie unterstützten den Anti-Atom-Widerstand in Geesthacht, befürworteten die Wiedervernässung der Borghorster Elbwiesen.

Sie lehnten die Nutzung von Erdwärme für die Klimatisierung des neuen Kreissparkassen-Centers ab und kritisierten die Aufhebung der Baumschutzsatzung. Die Mitglieder des Geesthachter Umweltbeirates mischen sich ein - und sind mit ihrer Meinung nicht immer auf einer Linie mit den Bürgern, noch stimmen sie stets mit Politik oder Verwaltung überein. Im Dezember steht die Neuwahl des Gremiums an.

Michael Behrendt, Uwe Kiesewein, Achim Schmidt, Kathrin Uden-Brumm und Heike Kramer wollen erneut kandidieren. Doch der Umweltbeirat soll eigentlich nicht nur aus der Mindestzahl von fünf Mitgliedern bestehen, sondern kann bis zu neun Vertreter haben. Darauf weist Jürgen Pflantz vom Umweltamt der Stadt hin. "Wir würden uns freuen, wenn sich weitere Bewerber finden."

Der Umweltbeirat trifft sich monatlich, arbeitet auch mit den Beiräten für Frauen und Senioren zusammen. "Wir brauchen Verstärkung für unsere Aufgaben, gerade auch von jungen Menschen", sagt Kiesewein. Der Beirat ist unabhängig und soll für die Belange der Natur und Umwelt eintreten. Er hat vor allem eine beratende Funktion, kümmert sich aber auch um konkrete Maßnahmen. "Eine bunte Mischung der Mitglieder macht unsere Arbeit aus", sagt Heike Kramer.

Wer den Umweltbeirat kennenlernen will, kann zur nächsten Sitzung des Gremiums am 24. Oktober in den Raum 101 des Rathauses kommen. Infos zur Wahl (Bewerbungsschluss ist der 30. September) gibt es im Rathaus bei Jürgen Pflantz unter Telefon (0 41 52) 1 33 17. Die Amtszeit beginnt im Dezember.

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