Einkommensteuer

150 000 Euro mehr für die Stadtkasse

Geesthacht (ger). Weiterhin keine Spur von Euro-Krise und schwacher Konjunktur in der Region:

Erneut hat Kämmerer Peter Wolke die Steuereinnahmen der Stadt nach oben korrigiert. Wie die in dieser Woche für die Kommunen veröffentlichte aktuelle Steuerschätzung bestätigte, kann Geesthacht mit einem weiteren Plus bei der Einkommensteuer von 150 000 Euro rechnen.

Damit summiert sich der städtische Anteil an der Einkommensteuer auf 10,4 Millionen Euro im laufenden Jahr - eingeplant waren zu Jahresbeginn 9,8 Millionen Euro. "Die Tendenz ist erfreulich", sagt Wolke. "Leider bleibt unterm Strich aber nur ein Plus von 50 000 Euro in der Stadtkasse übrig." Denn bei der Gewerbesteuer muss Geesthacht 100 000 Euro mehr als bislang kalkuliert an Umlage ans Land überweisen.

Die positive Konjunktur sorgt maßgeblich dafür, dass Geesthacht auch im kommenden Jahr fast ohne Schulden auskommt. Lediglich für die Straßenbeleuchtung nimmt die Stadt einen Kredit von 1,7 Millionen Euro auf - allerdings nur, weil sich die Stadt dadurch Fördermittel sichern kann, die mehr Geld in die Kasse spülen, als Geesthacht an Kreditzinsen zahlen muss. Für die kommenden Jahre rechnet Wolke allerdings mit einem nachhaltigen Defizit im Haushalt.