Neues Fahrzeug

Feuerwehr braucht mehr Platz

Escheburg. 18 Jahre lang hat das alte Mehrzweckfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Escheburg seinen Dienst getan, bis es im vergangenen Jahr nicht mehr durch den TÜV kam. Danach musste die Feuerwehr ohne auskommen - bis Sonntag.

Bürgermeister Gunther Schrock übergab Wehrführer Ingo Arndts in feierlichem Rahmen das neue, 80 000 Euro teure Mehrzweckfahrzeug. "Eigentlich hätten wir zwei Fahrzeuge gebraucht, aber wir haben nur das eine bekommen. Wir werden halt bescheidener", sagt Wehrführer Arndts mit einem Augenzwinkern. Er sei froh, dass die Zusammenarbeit mit der Gemeinde so gut funktioniere. Das neue Fahrzeug kann nicht nur für Transportzwecke, Nachschub und Verpflegung genutzt werden, sondern auch als Leitstelle während des Einsatzes.

Mit dem neuen Sprinter verfügt die Feuerwehr Escheburg neben zwei Löschfahrzeugen jetzt über drei Einsatzfahrzeuge. Deshalb wird der Platz in der Feuerwache allmählich zu klein. "Aus diesem Grund hat die Gemeinde schon einen Planungsausschuss gegründet, um einen neuen Standort für die Feuerwehr zu finden", sagt Bürgermeister Gunther Schrock. Im Gespräch sind das Grundstück neben der neuen Kita Am Soll und das Areal Ecke Speckenweg/Radelsweg. Bei beiden Standorten könnte aber ein Problem sein, dass die Feuerwehr im Falle eines Einsatzes nicht alle Ortsteile rechtzeitig erreichen kann. "Der Ausschuss hat bis jetzt noch keinen geeigneten Standort gefunden", so Gunther Schrock.

Neben dem neuen Fahrzeug gab es allerdings noch mehr zu feiern. Christian Hofmann und Klaus Beyer wurden beide zum Oberlöschmeister befördert. Eine besondere Ehrung erhielt der stellvertretende Amtswehrführer Peter Püst. Er wurde mit dem Schleswig-Holsteinischen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber für sein langjähriges Engagement ausgezeichnet. Seit 42 Jahren ist der 60-Jährige bereits Mitglied in der Feuerwehr Escheburg, er setzte sich besonders für die Jugendfeuerwehr ein. "Mit dieser Auszeichnung habe ich nicht gerechnet. Die wird nur sehr selten nur verliehen", freut sich der Hauptbrandmeister.