Ausfälle

Teile von Geesthacht ohne Strom und Wasser

Geesthacht. Teile von Geesthacht waren am Freitagabend und am Sonnabendmorgen ohne Strom und Wasser. Zunächst hatte es einen Ausfall der Stromversorgung in der Oberstadt gegeben, später brachen in der Innenstadt und in Düneberg zwei Wasserrohre.

Nach Angaben der Feuerwehr hatten Anwohner gegen 20.20 Uhr Knallgeräusche aus einer Trafostation auf dem Gelände der Grund- und Gemeinschaftsschule in der Oberstadt vernommen und den Notruf gewählt. Als die Einsatzkräfe vor Ort waren, drang Rauch aus der Trafostation. Ein hinzu gerufener Techniker des Energieversorgers Eon Hanse schaltete den Stromkreis ab und öffnete dann die Station. In einem der im Inneren untergebrachten Schaltschränke mit 11.000 Volt Spannung hatte es aus noch ungeklären Gründen einen Schwelbrand gegeben. Nach etwa einer halben Stunde wurden die betroffenen Haushalte über andere Leitungen mit Strom versorgt.

Gegen 4 Uhr am Sonnabend meldeten Autofahrer dann eine wahre Flutwelle im Bereich "An der Post". Eine zehn Zentimeter starke Wasserleitung, durch die mit hohem Druck Trinkwasser gepumpt wird, war gebrochen. Die Wassermassen spülten mehrere Kubikmeter Sand aus dem Boden und bahnten sich ihren Weg bis in die Querstraße. Polizisten sperrten den Einsatzort weiträumig ab, da aufgrund der Ausspülungen Einsturzgefahr bestand. Kurze Zeit später wurde im Bereich Düneberger Straße ein weiterer Wasserrohrbruch gemeldet. Hier blubberte das Wasser aus dem Gehweg. Es war ein ebenfalls zehn Zentimeter starkes Rohr gebrochen.

Während im Bereich Post keine Haushalte von einem Wasserausfall betroffen waren, mussten in Düneberg gleich Techniker anrücken, um den Defekt an der Versorgungsleitung zu reparieren. Erst gegen Mittag hatten die betroffenen Gebäude wieder Wasser. Die Bruchstelle vor der Post soll nach Mitteilung der Stadtwerke am Montag angegangen werden.