Wartung

Am Stauwehr herrscht jetzt Ruhe

Foto: Timo Jann / Jann

Geesthacht. Ungewöhnliche Einblicke bietet zurzeit das Stauwehr unterhalb der Geesthachter Elbbrücke: Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) haben einen der 50 Meter breiten Sektoren durch einen Notverschluss vom Wasser der Elbe abgeschottet und das Wehrtor komplett geöffnet.

„Wir erledigen übliche Instandsetzungsarbeiten“, berichtet Astrid Trejbal, die Leiterin des WSA-Außenbezirks an der Wärderstraße in Geesthacht.

Vermutlich sechs bis acht Wochen werden die Arbeiten an dem Wehrtor dauern. „Der Fortschritt der Arbeiten ist vom Wasserstand abhängig“, erklärt Astrid Trejbal. Nur bis zu einem Wasserabfluss von maximal 500 Kubikmetern pro Sekunde kann der Notverschluss stehen bleiben.

Bei Hochwasser müsste er entfernt werden, damit das Wasser ausreichend schnell abfließen kann. 2010 hatte eine Sturmflut der Elbe den Notverschluss überschwemmt.