Info

Kahlschlag

Von einem "Kahlschlag" sprechen Forstfachleute, wenn auf einer Fläche von mehr als 0,3 Hektar der Baumbestand auf weniger als 60 Prozent des üblichen Holzvorrats bei den bekannten Wuchsleistungen der Bäume reduziert wurde. So ist der Begriff im Landeswaldgesetz definiert. In Krümmel erreicht die gerodete Schneise die Fläche von 3000 Quadratmetern nicht, sodass der entsprechende Paragraf keine Anwendung findet. Die Untere Forstbehörde erkannte zwar Verstöße gegen die Grundsätze einer "guten fachlichen Praxis", diese können allerdings nicht als Ordnungswidrigkeit geahndet werden, heißt es.

In Geesthacht gelten wie überall strenge Fristen, in denen Bäume gefällt werden dürfen. Zwischen dem 1. März und dem 30. September sind Fällarbeiten - außer im Forstbetrieb und zur Gefahrenabwehr - auch auf privaten Grundstücken stengstens verboten.