Architektur

Hier empfängt die KSK ab 2010 ihre Kunden

Geesthacht (tja). Einstimmiges Votum für den früher politisch umstrittenen Neubau der Kreissparkasse: So, wie vom Geldinstitut favorisiert, soll der Neubau der Geschäftsstelle an der Bergedorfer Straße errichtet werden.

Schon im Sommer ist der Baubeginn geplant. 20 Millionen Euro werden investiert.

Im Ausschuss für Umwelt und Planung wurde noch einmal ausführlich über das Projekt beraten. Stadtplaner Jo Claussen-Seggelke hatte zuvor erklärt, wie es baurechtlich jetzt abläuft und welche Auflagen der Entwurf im Zusammenhang mit dem Bebauungsplan erfüllt. "Wir sind jetzt direkt vor der öffentlichen Auslegung", sagte der Stadtplaner im Auftrag der Kreissparkasse. Viele Randaspekte, wie etwa die Lärmemission durch die Tiefgaragenzufahrt oder das Gutachten zur Grünplanung, werden dabei Thema sein.

Bettina Boll und Friedhelm Ringe (beide Grüne) hatten noch überraschende Anregungen: Boll schlug vor, man könne den Bauschutt doch freigeben, damit sich die Geesthachter dort mit noch brauchbarem Material versorgen könnten. "Wir produzieren doch sonst nur Müll dort", sagte sie. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatten die berühmt gewordenen Trümmerfrauen auf diese Weise das zerbombte Deutschland wieder aufgebaut. Ringe schlug vor, an der Fassade Nistkästen für Mauersegler zu installieren.

Neben der Geschäftsstelle der Kreissparkasse sind auch Wohnungen, Büros, Praxen und Ladenflächen in dem modernen Neubau vorgesehen.

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