Dassendorf

Andrang auf dem ersten Neujahrsempfang

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Dassendorf. Es war der erste Neujahrsempfang der Gemeinde Dassendorf - und es kamen mehr Menschen als erwartet.

Fast 200 Hände musste die neue Bürgermeisterin Martina Falkenberg (SPD) schütteln, die die Gäste am Eingang zum Multifunktionssaal am Christa-Höppner-Ring begrüßte, unter ihnen ihre Kollegen aus den Nachbargemeinden.

Bei Sekt, Bier oder Kaffee genossen die Besucher die Gelegenheit zum lockeren Klönschnack, dazu boten die Klänge der Wohltorfer Band "Joe's jazz service" einen entspannten musikalischen Hintergrund. Neubürgerin Elke Eggert (58), die erst im November nach Dassendorf gezogen ist, nutzte die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen. "Ich habe schon einige Leute hier kennengelernt, weil ich viel mit meinem Hund spazieren gehe, aber es sollen noch mehr werden", sagte sie.

Martina Falkenberg blickte in ihrer Rede auf das vergangene Jahr zurück: Eine neue Mehrheit in der Gemeindevertretung, ein neuer Kirchenvorstand und das 60-jährige Bestehen der Turn- und Sportgemeinschaft sowie die zahlreichen Aktivitäten der Feuerwehr waren einige Stationen. Auch dem Deutschen Roten Kreuz, der Arbeiterwohlfahrt und dem Kulturkreis galt ihr Dank für vielfältiges ehrenamtliches Engagement. "Es ist ein gutesMiteinander in unserer Gemeinde", sagte die Bürgermeisterin. Aber es gebe auch Widerstände und manches dauere zu lange. "Ich werde weiter dafür stehen, wofür ich gewählt worden bin", versprach die Sozialdemokratin, die 2008 Dr. Helmut Rüberg (CDU) abgelöst hatte.

2009 sollen weiter marode Geräte auf den Dassendorfer Spielplätzen erneuert werden, so dass die Plätze wieder freigegeben werden können. Außerdem sei die Sanierung des Jugendclubs und des Schulhofs geplant, Krippenplätze sollen geschaffen werden, so Falkenberg. Der Rewe-Markt zieht in einen Neubau am Dassendorfer Kreuz. Die Straße, die das Gelände erschließt, wird August-Siemsen-Straße heißen. Siemsen war bis 1954 Wehrführer in Dassendorf und belieferte mit seinem Pferdefuhrwerk bis in die 70er-Jahre Bauherren mit Kies, der im heutigen Gewerbegebiet abgebaut wurde. Außerdem geplant: ein Projekt für betreute Seniorenwohnungen. Schüler und Pendler können sich zudem über einen neuen Bus freuen, der bald täglich um 7 Uhr nach Aumühle fährt.

( kl )

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