Schule

OHG: Diskussion um Container geht weiter

Geesthacht (kl). Keine Container für das Otto-Hahn-Gymnasium (OHG): Der Schulelternbeirat will das nicht einfach so akzeptieren und lädt für Donnerstag, 15. Januar, zu einer Podiumsdiskussion ein.

Thema ist die Raumsituation am OHG, als Podiumsgäste wurden Bürgermeister Ingo Fokken und die Fraktionsvorsitzenden eingeladen.

Wie berichtet, hatte die Ratsversammlung am 5. Dezember mit den Stimmen von SPD, Grünen und Linken die rund 160 000 Euro teure Anmietung von Containern abgelehnt. Sie sollten während der siebenmonatigen Sanierung des Zwölf-Klassen-Traktes als Übergangsdomizil dienen. Stattdessen sollen die OHG-Schüler nun freie Räume an anderen Geesthachter Schulen nutzen. "Wir wollen einen sachlichen Dialog führen", sagt Ralf Eggert, Vorsitzender des Schulelternbeirates. Beginn ist um 18 Uhr im OHG, Neuer Krug 5.

Ratsherr Rüdiger Tonn (FDP) hat bereits angekündigt, dass er weiterhin für die Container-Lösung ist und dies auch auf der Podiumsdiskussion deutlich machen wird. Ali Demirhan (Grüne) hat der OHG-Schülerin Mona Bielenberg, die in unserer Zeitung die Situation schilderte, einen Brief geschrieben. Von ihrer Kritik an der Ausstattung von Fachräumen zeigte er sich überrascht. "Warum wird das nicht von Schulleitung oder Elternbeirat angesprochen?", so Demirhan. Er will die Missstände im Schulausschuss zum Thema machen.

Erst Anfang September sei die Schule mit ihrem Raumproblem an die Verwaltung herangetreten. Viel zu spät, meint Demirhan: "Ich habe erst zwei Tage vor der Ratsversammlung von den Problemen erfahren". Falls es keine praktikable Lösung gebe, würden die Grünen sich dafür einsetzen, dass doch noch die Mittel für Container bereitgestellt werden. Allerdings müsse die Schule bereit sein, andere Räume am Neuen Krug - gedacht ist an die Volkshochschule - anzunehmen. Demirhan: "Oberstadtschule, Silberberg oder Buntenskampschule sind für uns keine praktikablen Lösungen."

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