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Sieben neue Gesichter im Beirat für Umwelt und Natur

Geesthacht (ger). Neue Gesichter im Umweltbeirat: Nach der Neuwahl des neunköpfigen Gremiums sind nur zwei Mitglieder aus dem bisherigen Beirat erneut mit dabei. Am Donnerstagabend trafen sich die Mitglieder zum ersten Mal, um den Beirat für die kommenden fünf Jahre aufzustellen.

Welche Schwerpunkte das Gremium künftig setzen möchte, soll in Ruhe diskutiert werden. Zu diesem Zweck trifft sich der Beirat ab Januar an jedem dritten Donnerstag im Monat in Raum 101 des Rathauses zur öffentlichen Sitzung. "Wir müssen uns erst mal kennenlernen und die Themen für die nächste Zeit finden", sagte Gisela Schulz, die einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt wurde - allerdings erst mal auf Zeit: "Da sich viele noch nicht kennen, würde ich vorschlagen, dass wir in ein paar Monaten erneut darüber nachdenken, wer den Vorsitz übernimmt", schlug Uwe Kiesewein vor, der jetzt stellvertretender Vorsitzender ist. Eine Idee, die bei allen Anklang fand.

Wie die Rotation an der Spitze praktisch ablaufen soll, muss allerdings noch geklärt werden. Denn eigentlich sieht die Satzung keinen grundlosen Wechsel des Vorsitzenden vor, wie Peter Junge, Leiter des Fachbereichs Umwelt und Bauen, betonte.

* Nach Satzung der Stadt Geesthacht ist der Umweltbeirat unabhängiger Vertreter der Natur und Umwelt. Seine Aufgabe ist die sachkundige Begleitung aller Vorhaben, die sich auf die Natur, die Landschaft und die Umwelt auswirken. Außerdem kümmern sich die Mitglieder um die Entwicklung von Konzepten, die langfristig Natur, Landschaft und Umwelt erhalten sollen und die Förderung des allgemeinen Umweltbewusstseins. Der Beirat informiert und berät Verwaltung und Politik in allen Umweltfragen.

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