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Oldtimer-Parade lockt ans Elbufer

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Kai Gerullis

Geesthacht. Weißwandreifen, blitzende Chromteile und technische Wunderwerke aus längst vergangenen Zeiten wird es im kommenden Jahr in Hülle und Fülle auf dem Menzer-Werft-Platz zu bestaunen geben: Wenn vom 5. bis 7. Juni die Geesthachter Schützengesellschaft zum Schützenfest einlädt, sollen einen Tag lang Oldtimer im Mittelpunkt stehen.

Autofans aus dem ganzen Norden sollen zur Veteranensternfahrt zum Menzer-Werft-Platz kommen.

Initiiert von den Schützen und unterstützt von Geesthachter Unternehmen sowie unserer Zeitung, werden am 6. Juni zahlreiche alte Autos und Landmaschinen aus dem ganzen Norden zur ersten Veteranensternfahrt nach Geesthacht rollen. "Wir wünschen uns, dass das der Auftakt einer neuen Tradition wird. Ich bin mir ganz sicher, dass das Oldtimer-Treffen viele begeisterte Besucher anlocken wird und damit einen weiteren Höhepunkt des Wochenendes bildet", sagt Carsten Engelbrecht, Vorsitzender der Schützengesellschaft.

Die historischen Autos werden vor dem Festzelt auf dem Platz aufgereiht und können bestaunt und fotografiert werden, selbstverständlich stehen die Besitzer gern Rede und Antwort. Damit möglichst viele betagte Karossen an diesem Tag den Weg nach Geesthacht antreten, schreiben die Schützen in den nächsten Tagen die Oldtimer-Vereine im Norden an. Natürlich sind auch alle privaten Besitzer mit ihren Oldies willkommen - detaillierte Informationen über die kostenlose Teilnahme gibt es ab sofort im Internet unter www.veteranensternfahrt-geesthacht.de . "Ich freue mich sehr, dass mit der Sternfahrt ein weiteres Event auf dem Menzer-Werft-Platz etabliert wird", sagt Geesthachts Tourismusmanagerin Anne Hartlich.

* Ein erster Oldie rollte diese Woche beim Planungstreffen der Sternfahrt bereits auf den Menzer-Werft-Platz: Gerhard Hacker aus Geesthacht fuhr mit seinem Mercedes 280 SEB Cabrio am Elbufer vor. "Das Auto wurde 1964 gebaut. Das Modell ist heute nur noch sehr selten auf der Straße zu sehen", erzählt Hacker. 1986 überarbeitete der Lackierer das Fahrzeug im Zuge seiner Meisterprüfung. Der damalige Besitzer war von der Arbeit so begeistert, dass er ihm den Oldie später vererbte. Auch der weinrote Wagen soll bei der Veteranen-Sternfahrt zu bewundern sein. "Wenn man mit diesem Auto durch die Straßen fährt, fühlt man sich, als wenn man gemütlich auf einem Sofa sitzt", sagt Besitzer Gerhard Hacker.

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