Aktion

Flammender Protest gegen die Elbvertiefung

Geesthacht (ger). In 33 Städten zwischen Dresden und Cuxhaven brannten Sonnabendabend die Fackeln. Mit einer Lichterkette demonstrierten mehrere tausend Menschen gegen die geplante Elbvertiefung.

Auch rund 80 Geesthachter sowie Anwohner des niedersächsischen Elbufers waren dem Aufruf des Bund für Naturschutz um Umwelt (Bund) gefolgt, und hatten auf der Elbbrücke Lichter entzündet. "Wir wollen ein Zeichen setzen gegen eine ökologisch katastrophale und auch ökonomisch unsinnige Vertiefung der Elbe", sagte Bettina Boll von der Bund Ortsgruppe Geesthacht. "Dass heute so viele Menschen trotz des kalten Wetters gekommen sind, freut uns sehr." Von der Elbbrücke zog der Protestzug weiter Richtung Elbdeich. Dort wurde mit den Fackeln zum Abschluss eine überdimensionale Aufschrift "Stoppt die Elbvertiefung" illuminiert.

Bereits im Januar hatten tausende Menschen Lichter an den Ufern der Elbe entzündet und ein Zeichen gesetzt. Mit der Aktion "Fackeln für die Elbe" wollten die Organisatoren erneut unter anderem auch dagegen protestieren, dass durch die Vertiefung der Elbe eine einzigartige Flusslandschaft verloren geht. Der Geesthachter Protestzug richtete sich zudem gegen den Bau des Kohlekraftwerks Moorburg an der Süderelbe, das mit Kühlwasser aus der Elbe gespeist wird.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Geesthacht