Jubiläum

Seit 18 Jahren verbunden, fünf Jahre offiziell Partner

Kai Gerullis

Geesthacht. Vor 18 Jahren feierte Lettland die Unabhängigkeit. Ebenfalls seit 1990 füllen die Geesthachter die Freundschaft mit der Stadt Kuldiga mit Leben. Am Anfang standen Hilfstransporte, es folgten unzählige Besuche von Bürgern, Musikern und Schülergruppen.

Vor fünf Jahren verliehen die beiden Städte der innigen Verbundenheit einen offiziellen Status und unterzeichneten Partnerschaftsurkunden. Dieses kleine Jubiläum feierten Sonnabend 80 geladene Gäste - unter ihnen zahlreiche Gäste aus Kuldiga sowie den weiteren Partnerstädten Plaisir und Hoogezand-Sappemeer - in der Oberstadtschule.

"Wir haben jetzt das Kindergartenalter der Partnerschaft erreicht", so Bettina Krischer, Vorsitzende des Komitees für internationale Begegnungen. "Ich wünsche mir, dass wir in fünf Jahren, wenn die Schule Alltag ist, immer noch so fleißig sind." Auch Inga Berzina, Ratsvorsitzende in Kuldiga, wählte symbolische Worte: "Die Brücke in unserer Stadt ist dieses Jahr komplett restauriert worden. Und die Partnerschaft zwischen Geesthacht und Kuldiga lässt sich gut mit einer Brücke vergleichen: Sie ist stark und verbindet die Menschen." Die kulturelle Verbindung unterstrichen Flötistin Ance Lancmane aus Kuldiga und Pianist Gregor Bator (Geesthacht), die mit einem deutsch-lettischen Programm begeisterten.

Geesthachts Bürgermeister Ingo Fokken betonte, dass die Freundschaft zwischen den Städten vor allem von den Menschen getragen werde: "Sie bilden die Basis, wir Offiziellen können nur das Dach bieten."

Und so folgte nach dem Festakt der Austausch: Nach der Geschenkübergabe nutzten die Kuldiga-Freunde, Vertreter von Vereinen, der Stadt und der Politik bis spät in die Nacht die Gelegenheiten für Gespräche mit den Gästen.

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