Abwasser

Ein neues Becken sorgt für Ausgleich

Geesthacht (tja). Zwischen 30 und 600 Kubikmeter Abwasser pro Stunde kommen im Geesthachter Klärwerk an der Elbe an. Ein 2500 Kubikmeter fassendes Ausgleichsbecken sorgt künftig dafür, dass das Abwasser besser über den Tag verteilt durch die Klärbecken auf dem Gelände am Schleusenkanal läuft.

"Dadurch fordern wir die Mikroorganismen im Becken nicht über Gebühr und können auch unseren Energieverbrauch optimieren, weil die Belüftungsanlage als größter Energieverbraucher gleichmäßiger laufen kann", erklärt Jens-Peter Schulz, der technische Leiter des Geesthachter Abwasserbetriebes.

Zurzeit ist das fünf Meter tiefe Becken im Rohbau fertig. Wasserundurchlässiger Beton bildet ein großes Becken von 26 Metern Durchmesser "Jetzt folgen noch die Teile zur technischen Ausrüstung, dann können wir den Probebetrieb starten und die Anlage programmieren", sagt Schulz. Eine Million Euro werden in die neue Technik investiert. Der Abwasserpreis soll für die Geesthachter Haushalte mit 1,64 Euro pro Kubikmeter vorerst stabil bleiben, so Dr. Volker Manow, der Werkleiter des Abwasserbetriebes.

Seine Funktion soll mit dem Umzug des städtischen Betriebshofes und des Abwasserbetriebes an die Mercatorstraße 14 im neuen Gewerbegebiet-Nord an Betriebshofleiter Frank Meyer übergehen. Fünf Mitarbeiter des Abwasserbetriebes sind jetzt im Neubau eingezogen. Darunter auch Angela Wisniewski, die die Hausanschlüsse bearbeitet. Die Mitarbeiter sind unter der Telefonnummer (0 41 52) 13 15 53 zu erreichen.

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