Arbeiten an der Elbuferstraße voll im Zeitplan

Seit drei Wochen wird an der Elbuferstraße zwischen Geesthacht und Krümmel fleißig gearbeitet. "Die Arbeiten liegen voll im Zeitplan", sagt Bernd Reddig vom Fachdienst Ordnung und öffentliche Sicherheit.

Er ist für die Sperrung der Straße und die empfohlenen Umleitungsstrecken zuständig. "Das läuft ganz gut", sagt er. Oft stauen sich allerdings Linksabbieger am Ziegenkrug und an der Norderstraße auf der Bundesstraße 5, weil Autofahrer aus Osten kommend nicht mehr über die Elbuferstraße in die Stadt gelangen.

Mehrere Bohrungen durch den alten Asphalt haben jetzt den Plan bestätigt, nur die Decke der Fahrbahn zu sanieren. Zwischenzeitlich hatte man während der Baumaßnahme einen maroden Unterbau entdeckt, der jedoch nur punktuell aufzutreten scheint.

Noch bis zum 25. November, so der Zeitplan, soll die Elbuferstraße gesperrt bleiben. Die neue Verkehrsinsel in Höhe des Schiffbauerweges ist angelegt. Sie soll Fußgängern das Überqueren der stark befahrenen "heimlichen Umgebung" erleichtern. Zum Abbremsen nötigt sie die Autofahrer jedoch nicht, weil die Verschwenkung der Fahrbahn Richtung Tesperhude angelegt ist.

Gestern wurde in Höhe des Maschinenhauses am Pumpspeicherwerk der neue Unterbau für den Endausbau der Elbuferstraße vorbereitet und asphaltiert. Dort wurden im Zuge der Bauarbeiten die Gleise aus der Straße entfernt. Sobald alle Stellen aufgefüllt und ausbessert sind, wird der Fahrbahnbelag abgefräst und eine neue Deckschicht eingebaut.

Die Elbuferstraße gehört als Kreisstraße 63 dem Kreis, der sie nach Abschluss der Modernisierung der Stadt übertragen will. Künftig soll dann zwischen der Elbe und der Elbuferstraße ein neuer Geh- und Radweg angelegt werden. Damit sollen Radfahrer, die heute nur einseitig den Mehrzweckstreifen befahren dürfen, auf der sicheren Seite sein.

Beim Pumpspeicherwerk wurde gestern neuer Asphalt eingebaut. Die Elbuferstraße bleibt noch bis zum 25. November gesperrt.

( (tja). )

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