Gebäudereste und alte Fabrikanlagen

Reste der Anlagen der Dynamitfabrik Krümmel sind auf dem Gelände des GKSS-Forschungszentrums an vielen Stellen zu entdecken. Zu einer Suche nach den Spuren von Alfred Nobel lädt der Förderkreis Industriemuseum Geesthacht an den Sonntagen 9. und 23. November unter dem Motto "Hightech und Ruinen" ein.

Zu entdecken sind auf dem Gelände, das unmittelbar an das Kernkraftwerk Krümmel grenzt, zahlreiche Ruinen von Gebäuden, die nach dem Krieg gesprengt wurden. Aus Unterlagen der Archivsammlung von Karl Gruber konnte die Lage aller noch vorhandenen Gebäudereste rekonstruiert werden. Sie liegen größtenteils in einem Waldgebiet, in dem sich heute verschiedene Tierarten wie Fledermäuse und Wildschweine angesiedelt haben.

Erhalten geblieben sind vier Gebäude, wobei eines nach dem Krieg als sogenannter Schlingerstand zur Erprobung von Schiffsteilen bekannt wurde. Außerdem sind ein Aufenthaltsraum, der ehemalige Lokschuppen und ein typisches Flachdachgebäude im Originalzustand zu sehen.

Der zweistündige Rundgang wird von Rainer Parchmann geleitet und von Mitarbeitern der GKSS begleitet. Treffpunkt ist um 11 Uhr an der Pforte des Forschungszentrums. Festes Schuhwerk wird empfohlen.

Da die Plätze begrenzt sind, ist eine Anmeldung unter Tel. (0 41 52) 8 87 78 40 (Anrufbeantworter) nötig. Ein Rückruf erfolgt nur, wenn der Spaziergang ausgebucht ist.

( (ger). )

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