Rat und Hilfe im Trauerfall

Es ist eine Situation, an die man im Vorwege gar nicht denken möchte: die Aufgaben, die im Trauerfall auf Hinterbliebene zukommen. Die Stadt hat jetzt in Zusammenarbeit mit dem Weka-Verlag einen "Ratgeber im Trauerfall" herausgebracht. Auf 25 Seiten erfahren die Leser, um was man sich alles kümmern muss, wer einem zur Seite steht und vor allem, welche Bestattungsformen es in Geesthacht gibt.

22 Hektar groß ist der Waldfriedhof an der Berliner Straße, der seit 1945 immer weiter entwickelt wurde. "Es ist längst nicht mehr so, dass man nur ein Grab bekommt, wenn man das für 25 Jahre bucht. Heute gibt es auch pflegefreie Gräber", erklärt Frank Krause vom Fachdienst Umwelt. Er kümmert sich um Friedhofsangelegenheiten und bearbeitet auch das Entwicklungskonzept für die Ruhestätten, das 2006 aufgelegt wurde. Auch anonyme Bestattungen sind danach möglich - und immer gefragter.

"Der Umgang mit dem Tod ist heute offener geworden, für viele Menschen ist dieser Ratgeber daher frühzeitig eine gute Hilfe", sagt Uwe Häusler vom Weka-Verlag. 1500 Stück des kostenlosen Heftes gibt es unter anderem im Bürgerbüro des Rathauses und in der Stadtbücherei an der Rathausstraße.

( (tja). )

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