Geesthacht. Gut 100 neue Kollegen werden von den VHH gesucht. Ob im Bus, in der Werkstatt oder im Büro – das erwartet Interessierte.

Aktuell gebe es wieder eine Corona-Welle, die auch die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) überrollt: „Zwar sind wir meist noch pünktlich, immerhin zu 88,6 Prozent. Aber durch die vielen erkrankten Kollegen lässt sich mancher Zehn-Minuten-Takt gerade leider nicht einhalten“, sagt Pressesprecher Lennart Meyer. Dabei werden ganz dringend Busfahrer gesucht: Insgesamt hat das Unternehmen, das 2500 Menschen beschäftigt, allein für den Fahrdienst 100 freie Stellen ausgeschrieben.

„Finde Deinen Traumjob“ heißt es daher beim „Job-Date“ am Sonnabend, 9. Dezember, auf dem Geesthachter Busbetriebshof an der Dünenstraße 12. Von 9 bis 15 Uhr können sich Besucher zu allen Berufsbildern informieren, denn auch in Verwaltung und Technik werden insgesamt 40 neue Kollegen gebraucht, etwa Mechatroniker, Personalreferenten oder auch Elektroingenieure für die E-Mobilität: „Schon jeder fünfte unserer 693 Busse fährt elektrisch“, betont Meyer.

Lennart Meyer ist Pressesprecher der VHH
Lennart Meyer ist Pressesprecher der VHH © bgz | Anne Strickstrock

Haustarif wirbt für den Job als Busfahrer

Was verdient eigentlich so ein Busfahrer oder eine Frau am Steuer? Während der dreimonatigen Ausbildung in der hauseigenen Fahrschule sind es 2676 Euro monatlich. Danach beträgt das Gehalt für weitere sechs Monate 2929 Euro. „Im Anschluss verdient man im Fahrdienst bei den VHH 3058 Euro nach unserem hauseigenen Tarifvertrag“, sagt Lennart Meyer. Der 41-Jährige vergisst nicht, die Zuschläge für die Arbeit an Sonn- und Feiertagen zu erwähnen oder für Nachtarbeit. Noch stärker wird der Job im Nahverkehr beworben: Zum Urlaubsgeld kommt eine jährliche Sonderzahlung von 1600 Euro, zudem gibt es Zuschüsse zu Sport und Reisen.

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Fachkräftemangel hin oder her, auch Teilzeitkräfte sind willkommen: „Unsere Kollegen sind sehr engagiert im Einsatz. Die Priorität ist stets, unsere Fahrgäste sicher und pünktlich zu ihrem Ziel zu bringen“, betont der Firmensprecher. Und es muss nicht immer Geesthacht sein: Auch für Glinde, Lauenburg und Bergedorf werden Busfahrer gesucht.