Melbeck. Bewohner müssen husten und klagen über Atemnot. Retter rücken mit Atemschutz aus. Verursacher des Problems: Der Familienhund.

Tierischer Gas-Alarm für die Feuerwehr: Bewohner eines Wohnhauses in Melbeck (Landkreis Lüneburg) haben am Sonnabendmorgen die Feuerwehr gerufen, nachdem alle gleichzeitig anfingen zu husten und innerhalb des Hauses schlecht Luft bekamen. Nachdem der Notruf abgesetzt war, kontrollierte ein Anwohner eine Dose Pfefferspray, die sich im Haus befand.

Und tatsächlich: Wie sich herausstellte, hatte der Familienhund in die Dose gebissen, wodurch das Pfefferspray im Wohnhaus freigesetzt wurde. Die Feuerwehr betreute die Bewohner bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und ging unter Atemschutz in das Gebäude vor, um dieses anschließend mittels Drucklüfter zu belüften. Das Haus ist wieder bewohnbar und alle Bewohner sind wohlauf. Der Hund offenbar ebenfalls. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Melbeck und Deutsch Evern.

Des Rätsels Lösung: Der Hund hatte auf diese Dose mit Reizgas gebissen.
Des Rätsels Lösung: Der Hund hatte auf diese Dose mit Reizgas gebissen. © HA | FF Melbeck