Brandstiftung?

Drei Feuer in Buxtehude – auch in ehemaligem Flüchtlingsheim

80 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um den Brand in der ehemaligen Flüchtlingsunterkunft zu löschen.

80 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um den Brand in der ehemaligen Flüchtlingsunterkunft zu löschen.

Foto: Polizeiinspektion Stade

Polizisten hörten zufällig lauten Knall. Danach schlugen Flammen aus der Unterkunft. Wo es im Stadtgebiet außerdem gebrannt hat.

Buxtehude. In der Nacht zum Sonntag musste die Feuerwehr in Buxtehude gleich dreimal ausrücken, um in der Stadt Brände zu löschen. Wie die Stader Polizei mitteilt, brannten um 4.10 Uhr zunächst ein Mülleimer und gelbe Säcke in der Sagekuhle – kurz darauf eine Flüchtlingsunterkunft.

Drei Brände: Lauter Knall in ehemaliger Flüchtlingsunterkunft

Etwa 20 Minuten später hörten Polizisten, die auf einer Kreuzung gerade einen Unfall aufnahmen, einen lauten Knall. Er kam aus Richtung einer leerstehenden ehemaligen Flüchtlingsunterkunft an der Gildestraße. Kurz darauf schlugen bereits hohe Flammen aus dem Containerkomplex. Das Feuer breitete sich schnell aus. 80 Feuerwehrleute rückten an und löschten den Brand. Sie konnten verhindern, dass der gesamte Containerbau in Flammen aufging. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand.

Gegen 8.45 Uhr brannte dann erneut ein Mülleimer – dieses Mal an der Straße Westfleth. Bereits vor Eintreffen der Feuerwehr wurde der Brand von einem Unbekannten gelöscht. Wann das Feuer entstanden ist, ist derzeit noch nicht bekannt.

Drei Brände: Gesamtschaden von rund 400.000 Euro

Ob alle drei Feuer miteinander in Zusammenhang stehen, ist nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen noch unklar. Der Gesamtschaden liegt nach ersten Schätzungen von Feuerwehr und Polizei bei rund 400.000 Euro. Die Polizei hat bereits Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen, die verdächtige Personen beobachtet haben, die mit den Bränden in Verbindung stehen könnten oder die sonstige sachdienliche Hinweise dazu geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04161-647115 bei der Buxtehuder Polizei zu melden. Auch der Brandlöscher aus dem Westfleth wird dringend gebeten, sich als wichtiger Zeuge zur Verfügung zu stellen.

( cw )