Landkreis Harburg

Audi kracht frontal in Rettungswagen – zwei Schwerverletzte

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Auf der K45 in Kakenstof (Landkreis Harburg) ist ein Pkw frontal in einen Rettungswagen gekracht. Zwei Personen wurden schwer verletzt.

Auf der K45 in Kakenstof (Landkreis Harburg) ist ein Pkw frontal in einen Rettungswagen gekracht. Zwei Personen wurden schwer verletzt.

Foto: TV News Kontor

Im Landkreis Harburg ist es am Sonntagabend zu einem schweren Unfall gekommen. Zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Kakenstorf. Schwerer Unfall im Landkreis Harburg: Beim Frontalzusammenstoß eines Pkw mit einem Rettungswagen sind am Sonntagabend auf der Langen Straße (K45) in Kakenstorf zwei Personen schwer und eine dritte leicht verletzt worden.

Nach Angaben der Polizei in Winsen (Luhe) ereignete sich der Unfall kurz nach 18 Uhr. Nach ersten Erkenntnissen geriet der 27 Jahre alte Fahrer eines Audi A4 aus Sprötze kommend in einer leichten Rechtskurve aus noch ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. Ein entgegenkommender Rettungswagen konnte nicht mehr ausweichen. Es kam zu einer folgenschweren Kollision.

Pkw kollidiert frontal mit Rettungswagen – zwei Schwerverletzte

Der junge Autofahrer und die 60 Jahre alte Fahrerin des Rettungswagens wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten mit schwerem Gerät durch die Feuerwehr befreit werden. Zuvor hatten mehrere Ersthelfer die Verletzten betreut. Beide erlitten schwere Verletzungen und wurden per Rettungshubschrauber in Hamburger Kliniken geflogen. Der Beifahrer des Rettungswagens wurde nur leicht verletzt und konnte sich selbstständig aus dem Wagen befreien. Der 30-Jährige kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus.

Der Rettungswagen hatte sich laut Polizei auf dem Weg zu einem Einsatz befunden. Inwieweit dabei auch Sonder- und Wegerechte in Anspruch genommen wurden, ist noch unbekannt. Nach ersten Erkenntnissen könnte überhöhte Geschwindigkeit ursächlich dafür sein, dass der Fahrer des Audi in einer leichten Rechtskurve auf der regenfeuchten Fahrbahn nach links in die Gegenfahrspur geriet und dort mit dem Rettungswagen kollidierte.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Stade erschien einen Gutachter am Unfallort, um sich einen Überblick über das Spurenbild zu verschaffen. Die beiden Fahrzeuge wurden für weitere Untersuchungen sichergestellt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Die Aufräumarbeiten an der Unfallstelle zogen sich bis in die späte Nacht hin.

( leo/hie )