Verkehr

A7 nördlich von Hamburg wegen Hubschraubereinsatz gesperrt

A7 bei Hamburg (Archivfoto).

A7 bei Hamburg (Archivfoto).

Foto: picture alliance

Wegen Arbeiten an Hochspannungsleitungen wurde die A7 mehrfach voll gesperrt. Technik und Wetter sorgten für Verzögerungen.

Kaltenkirchen. Die Autobahn 7 ist am Donnerstag wegen Hubschrauberarbeiten mehrfach voll gesperrt worden. „Die Arbeiten konnten gegen 16 Uhr abgeschlossen werden. Die Autobahn ist nun wieder frei“, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei. Die A7 habe zwischen den Anschlussstellen Kaltenkirchen (Kreis Segeberg) und Quickborn (Kreis Pinneberg) gegen Mittag sowie am frühen Nachmittag voll gesperrt werden müssen. Der Hubschraubereinsatz war nötig um sogenannte Vogelschutzarmaturen an den Hochspannungsleitungen entlang der Autobahn austauschen zu können.

Vogelschutzarmaturen sind etwa 30 bis 40 Zentimeter lange Metallstreifen, die sich im Wind bewegen und so verhindern, dass Vögel gegen die Leitungen fliegen. Die alten Armaturen waren fehlerhaft und hätten auf lange Sicht die Stahlseile zerstört, hieß es weiter.

Arbeiten konnten erst am Mittag starten

Ursprünglich sollten die Arbeiten bereits am Morgen starten. „Am Morgen war es zu neblig, deshalb konnte der Hubschrauber zunächst nicht fliegen, und wir mussten bis zum Mittag warten.“ Für eventuelle Restarbeiten sei nun allerdings keine Vollsperrung der A7 mehr nötig.

Die ersten Armaturen waren bereits am Dienstag ausgetauscht worden. Die Fortsetzung der Arbeiten am Mittwoch wurde schließlich verschoben, weil der Hubschrauber kaputt gegangen war und zunächst repariert werden musste.