Schleswig-Holstein

Kriminalpolizei ermittelt nach Bombendrohung in Pinneberg

Ein Zug nach Pinneberg (Archiv)

Ein Zug nach Pinneberg (Archiv)

Der Bahnhof wurde am Montagmorgen gesperrt, viele Züge vielen aus. Am Nachmittag normalisierte sich die Lage.

Hamburg. Eine Bombendrohung hat am Montagmorgen den Bahnhof Pinneberg für mehr als eine halbe Stunde lahmgelegt. Fahrgäste mussten sich im Verlauf des Tages aber noch auf Verspätungen einstellen.

Um 10.50 Uhr sperrte die Bundespolizei den Bahnhof. Eine Durchsuchung der Gebäude und des umliegenden Geländes mit Sprengstoffspürhunden blieb allerdings ohne Ergebnis, wie Hanspeter Schwartz von der Bundespolizei sagte. Um 11.25 gaben die Beamte den Bahnhof wieder frei. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Mehrere Bombendrohungen in Norddeutschland

Von der Sperrung waren Verbindungen zwischen Hamburg und Kiel, die Strecke nach Westerland und die Züge von Hamburg nach Flensburg betroffen, einige Fahrten fielen komplett aus. Am Nachmittag normalisierte sich der Verkehr.

Zuletzt hatten häufig Bombendrohungen das öffentliche Leben in Norddeutschland lahmgelegt. Erst vergangene Woche war das Flensburger Rathaus wegen einer Bombendrohung mehrere Stunden lang geschlossen. Zuvor hatte es unter anderem Drohungen gegen die vier Landgerichte und eine Marktpassage in Heide (Kreis Dithmarschen) gegeben. Auch der Lübecker Hauptbahnhof war betroffen.