Hannover

Ministerin verteidigt ihre Angaben zu Ritterhude

Nach dem demonstrativen Auszug der CDU-/FDP-Opposition aus dem Landtag hat Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) ihre Angaben zum Chemieunglück in Ritterhude verteidigt. In einer Regierungserklärung betonte sie, die Abgeordneten korrekt über Fragen zu den Hintergründen der Explosion in der Chemieanlage informiert zu haben. Die Opposition hatte ihr am Vortag eine „Missachtung der Parlamentsrechte“ vorgehalten, weil sie keine konkreten Angaben zu den gelagerten Flüssigkeiten auf dem Gelände geliefert habe. Rundt: „Es gibt – Stand heute – keine belastbaren Zahlen.“ Alle Daten würden zunächst von der Staatsanwalt bewertet. Die Öffentlichkeit müsse gründlich aufgeklärt werden.