Menschliches Versagen führte zu Absturz eines Rettungshubschraubers

Rostock. Der Absturz eines Rettungshubschraubers vor fünf Monaten über der Ostsee vor dem Darß ist offenbar auf menschliches Versagen zurückzuführen. In ihrem jetzt vorgelegten Zwischenbericht schließt die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig einen technischen Defekt für das Unglück mit drei Toten aus.

Der Bericht, für den das Wrack untersucht, Sprach- und Flugdatenrekorder ausgewertet wurden, schildert die letzten Sekunden vor dem Unglück, das beim Einkurven in Richtung des an der Übung beteiligten Seenotkreuzers geschah. Demzufolge hat der Hubschrauber in der Dunkelheit am Abend des 28. Februar unbemerkt von der Besatzung schnell an Höhe verloren und war dann ins Wasser gestürzt. Neben dem 53-jährigen Piloten kamen ein 47-jähriger Notarzt und ein 45-jähriger Rettungsassistent ums Leben.