Niedersachsen will mit einem Projekt Kindern aus der Armut helfen

Hannover. Kinderarmut ist nicht nur in Ballungszentren ein brisantes Thema. Auch in ländlichen Gebieten gibt es immer mehr Fälle von Kindern und Jugendlichen, die in Armut leben. Niedersachsen will gegensteuern. Mit 1,2 Millionen Euro will das Land Kindern und Jugendlichen aus finanziell benachteiligen Familien aus der Armutsfalle heraushelfen. Jedes fünfte Kind in Niedersachsen wachse in Armut auf, sagte Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) in Hannover. „Wir wollen mit dem Projekt vor Ort Kinder ansprechen, damit sie gestärkt ihren Alltag bewältigen können.“ Mithilfe des neuen Projekts „Mitten drin! Jung und aktiv in Niedersachsen“ sollen bis 2017 mehr als 400 kleine und große Vorhaben im Land gefördert werden. Mit seinen 63 Orts- und Kreisverbänden ist der Niedersächsische Kinderschutzbund Projektträger.