Alte Wassermühle bei Großfeuer zerstört

Owschlag. Nach dem Brand einer alten Wassermühle in Owschlag (Kreis Rendsburg-Eckernförde) ist der Eigentümer mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht worden. Er hatte noch versucht, das Feuer in seiner Werkstatt voller antiker Möbel zu löschen. Weitere Menschen wurden nicht verletzt. Bei dem Feuer entstand ein Sachschaden in Höhe von mindestens 500.000 Euro. Brandursache war möglicherweise ein technischer Defekt. Das Feuer war am Donnerstagabend in der Werkstatt ausgebrochen. Beamte der Kriminalpolizei nahmen am Freitag die Brandermittlungen auf.

Durch den Brand stürzten nach Feuerwehrangaben zwei der drei Stockwerke des Gebäudes ein. Zeitweise waren bis zu 120 Feuerwehrleute im Einsatz. Besondere Probleme hätte den Einsatzkräften der Umstand bereitet, dass in dem Gebäude „alles in knochentrockenem Holz“ gehalten sei, so die Feuerwehr. Dadurch sei es vermutlich bereits kurz nach Ausbruch des Feuers zu einem sogenannten Schornsteineffekt gekommen. Dabei seien Flammen waagerecht aus den Fenstern geschossen. „Bereits nach einer halben Stunde war deshalb klar: Das Gebäude ist nicht mehr zu retten.“