Rechtsextreme Partei

Früherer NPD-Chef Apfel erklärt seinen Parteiaustritt

Erst in der vergangenen Woche erklärte Holger Apfel seinen Rücktritt vom Bundesvorsitz. Parteiintern waren zahlreiche Vorwürfe erhoben worden. Apfel wolle nun Ruhe vor seinen Gegnern haben.

Dresden/Berlin. Der frühere NPD-Bundesvorsitzende Holger Apfel hat seinen Austritt aus der rechtsextremen Partei erklärt. Ein entsprechendes Schreiben sei eingegangen, teilte ein Sprecher des Bundesvorstandes am Mittwoch mit.

Erst vergangene Woche hatte Apfel seinen Rücktritt vom Bundesvorsitz erklärt und zugleich auch den Fraktionsvorsitz im sächsischen Landtag aufgegeben. Zur Begründung hatte er gesundheitliche Probleme angegeben. Seinen Parteiaustritt begründet Apfel in einem Schreiben damit, dass ihn seine Gegner auch nach dem Rückzug von seinen Ämtern nicht ruhen ließen.

Gegen Apfel waren innerparteilich zahlreiche Vorwürfe erhoben worden. Die Bundesländer haben Anfang Dezember beim Bundesverfassungsgericht einen Verbotsantrag gegen die NPD eingereicht.