Kollision im Brunsbütteler Hafen behindert den Schiffsverkehr

Brunsbüttel . Der Zusammenstoß zweier Frachter im Hafen von Brunsbüttel hat den Schiffsverkehr auf dem Nord-Ostsee-Kanal am Sonnabend stundenlang blockiert. Bei der Kollision im dichten Nebel vor der Schleuse zum Nord-Ostsee-Kanal seien drei Container ins Wasser gestürzt, zwei davon sanken auf den Grund, der dritte konnte ans Ufer gezogen werden, berichtete die Wasserschutzpolizei in Brunsbüttel am Sonntag.

Der Kanal sei daraufhin zeitweise gesperrt worden. Menschen kamen bei der Kollision nicht zu Schaden. Es seien auch keine umweltschädlichen Stoffe ausgetreten, teilten die Beamten mit. Die Ursache der Kollision stand zunächst nicht fest.

17 Schiffe im Kanal und auf dem Weg dorthin mussten nach Angaben des Wasser- und Schifffahrtsamts Brunsbüttel vorübergehend stoppen. Nur Schiffe mit wenig Tiefgang durften die Stelle zunächst passieren. Nachdem die beiden gesunkenen Container am Nachmittag geortet wurden, konnte der Schiffsverkehr um die Unterwasserhindernisse herumgelenkt werden. Die Container wurden im Laufe des Abends geborgen, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei.

Die beiden an der Kollision beteiligten Containerfrachter "Herm Kiepe" (Länge 139 Meter) und "Empire" (Länge 171 Meter) wurden nach Angaben der Wasserschutzpolizei erheblich beschädigt, konnten ihre Fahrt aber unter Auflagen nach Hamburg beziehungsweise nach Rendsburg fortsetzen, um dort die Schäden reparieren zu lassen. Auch ein Container, der bei dem Zusammenstoß von der "Empire" auf das Vordeck der "Herm Kiepe" stürzte, sollte geborgen werden.