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Farid Müller fordert gleiche Rechte für Homosexuelle

Zehn Jahre nach Einführung der "Homo-Ehe" hat der Hamburger Grünen-Abgeordnete Farid Müller jetzt gleiche Rechte für homosexuelle Paare gefordert. Besonders beim Adoptionsrecht und bei der Einkommenssteuer gebe es noch Nachholbedarf, sagte der 49-Jährige. Vorreiter für das Lebenspartnerschaftsgesetz sei übrigens Hamburg.

Farid Müller, der selbst schwul ist und als einer der Initiatoren der sogenannten Hamburger Ehe gilt, sagte jetzt: "Die Hamburger Ehe hat das Eis zum Schmelzen gebracht, sie hatte bundesweit Signalwirkung." In der Hansestadt dürfen sich Schwule und Lesben schon seit 1999 das Jawort auf Standesämtern geben - ohne Folgen für Rechte und Pflichten.

Seit dem 1. August 2001 wurden in der Hansestadt 2400 "Homo-Ehen" geschlossen. Bundesweit sind es seitdem mehr als 20 000 gewesen. Um mit einem Schlag die rechtliche Gleichstellung zu ermöglichen, fordert der ehemalige Vizepräsident der Hamburgischen Bürgerschaft die komplette Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare.

( (dpa) )

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