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Mieten in Rissen steigen weiter

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Foto: Gerhard Leber / imago

Wenn Experten Recht haben müssten Immobilienpreise und Mieten seit der Corona-Krise nach unten gehen. Ob das zutrifft?

Hamburg-Rissen. In Rissen sind die Mieten der aktuell angebotenen 56 Wohnungen im Vergleich zu den Angeboten der Vorjahreswoche im Durchschnitt um 4,5 Prozent nach oben geschossen. Dies ergibt eine Auswertung für mehr als 90% der Angebotsmieten und Angebotspreise in dieser Woche.

Unabhängig von der Wohnungsgröße müssen in Rissen mit Stand von heute 13,95 Euro pro Quadratmeter gezahlt werden.

Für den Stadtteil Rissen sehen die Mietpreisveränderungen im Detail wie folgt aus:

  • Wohnungen bis 40 Quadratmeter: durchschnittlicher Angebotspreis diese Woche 15,93 Euro pro Quadratmeter, in der Vorjahreswoche 17,19 Euro (-7,3 %)
  • Wohnungen zwischen 40-60 Quadratmeter: durchschnittlich 13,09 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 11,52 Euro (+13,6 %)
  • Wohnungen zwischen 60-90 Quadratmeter: durchschnittlich 13,85 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 13,21 Euro (+4,9 %)
  • Wohnungen zwischen 90-120 Quadratmeter: durchschnittlich 13,67 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 14,16 Euro (-3,5 %)
  • Wohnungen größer als 120 Quadratmeter: durchschnittlich 15,95 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 11,37 Euro (+40,3 %)

Preise für Eigentumswohnungen in Rissen steigen weiter an

5.623 Euro: So viel kostet der Quadratmeter zur Zeit für Eigentumswohnungen über alle Kategorien und Größen hinweg in Rissen und damit 2 Prozent mehr als vor 12 Monaten.

Für neugebaute Eigentumswohnungen werden in dieser Woche durchschnittlich 6.679 Euro pro Quadratmeter verlangt. Der Quadratmeterpreis für eine Altbauwohnung beträgt aktuell 5.547 Euro.

Preise für Häuser steigen weiter

Vergleicht man diese Woche mit der vor einem Jahr, kommt man auf einen Preisunterschied von +4,4 Prozent: Durchschnittlich 6.599 Euro pro Quadratmeter werden für die Häuser in Rissen verlangt, die in dieser Woche im Angebot sind. Aber auch bei Häusern gibt es Unterschiede je nach Zustand und Alter:

  • Bestandshäuser im Durchschnitt: 6.451 Euro pro Quadratmeter (+3,6 %)
  • Neu gebaute Häuser im Durchschnitt: 7.510 Euro pro Quadratmeter (+19,4 %)
  • Sanierte Häuser im Durchschnitt: 6.403 Euro pro Quadratmeter (-5,1 %)

Wie entwickelt sich das Angebot an Miet- und Eigentumswohnungen?

So hat sich das Angebot an Miet- und Eigentumswohnungen innerhalb der vergangenen 12 Monate in Rissen entwickelt:

  • Angebot an Mietwohnungen in dieser Woche und im Vorjahr: 56 zu 76 (-26,3 %)
  • Angebot an Eigentumswohnungen in dieser Woche und im Vorjahr: 10 zu 33 (-69,7 %)

Stadtteil-Porträt

Mit 15.763 Einwohnern gehört Rissen zu den durchschnittlich großen Stadtteilen (Platz 48).

Wie setzt sich die Bevölkerung in Rissen zusammen? Es gibt mit 45 Prozent besonders wenige Einpersonenhaushalte (ganz Hamburg: 54,5 Prozent) und mehr Haushalte mit Kindern als im Hamburger Durchschnitt, nämlich 22 Prozent (ganz Hamburg: 17,8 Prozent).

Auf dem Arbeitsmarkt sieht es minimal schlechter aus als für den Rest der Hansestadt: 288 Bewohner von Rissen sind erwerbslos gemeldet (Stand zu Beginn 2019), die Hamburger Arbeitslosenquote lag zu diesem Zeitpunkt bei 4,8 Prozent.

So sieht der Wohnungsmarkt im gesamten Bezirk aus:

Im Bezirk Altona, zu dem Rissen gehört, sind die Mieten, verglichen mit der Vorjahreswoche, um 5,6 Euro pro Quadratmeter angestiegen. Für die 464 aktuell angebotenen Wohnungen werden durchschnittlich 14,72 Euro pro Quadratmeter verlangt.

Die Preise für Eigentumswohnungen im Bezirk Altona sind um 7,3 Prozent zur Vorjahreswoche nach oben gegangen. Im Durchschnitt werden aktuell 7.314 Euro pro Quadratmeter für Eigentumswohnungen verlangt.

( ddna )