Mietwohnung

Weiter steigende Mieten in Bergedorf

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Foto: Gerhard Leber / imago

Sinkende Mieten und preiswertere Immobilien - dies wurde mit Start der Corona-Krise vorhergesagt. Ob das richtig ist?

Hamburg-Bergedorf. In Bergedorf sind die Mieten der aktuell angebotenen 411 Wohnungen im Vergleich zu den Angeboten der Vorjahreswoche im Durchschnitt um 10,2 Prozent nach oben geschossen. Dies ergibt eine Auswertung für mehr als 90% der Angebotsmieten und Angebotspreise in dieser Woche.

Unabhängig von der Wohnungsgröße beträgt die Miete in Bergedorf 12,26 Euro pro Quadratmeter (Stand heute).

Für den Stadtteil Bergedorf sehen die Mietpreisveränderungen im Detail wie folgt aus:

  • Wohnungen unter 40 Quadratmeter: durchschnittlicher Angebotspreis diese Woche 15,28 Euro pro Quadratmeter, in der Vorjahreswoche 13,66 Euro (+11,9 %)
  • Wohnungen zwischen 40-60 Quadratmeter: durchschnittlich 12,61 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 10,78 Euro (+17 %)
  • Wohnungen zwischen 60-90 Quadratmeter: durchschnittlich 11,62 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 11,11 Euro (+4,6 %)
  • Wohnungen zwischen 90-120 Quadratmeter: durchschnittlich 12,07 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 11,23 Euro (+7,4 %)
  • Wohnungen ab 120 Quadratmeter: durchschnittlich 9,13 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 9,68 Euro (-5,7 %)

Weiterhin steigende Preise für Eigentumswohnungen in Bergedorf

Mit 4.738 Euro pro Quadratmeter muss rechnen, wer zur Zeit nach einer Eigentumswohnung in Bergedorf sucht. Dies sind 10,1 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

Für neugebaute Eigentumswohnungen werden in dieser Woche durchschnittlich 5.750 Euro pro Quadratmeter verlangt. Der Quadratmeterpreis für eine Altbauwohnung beträgt aktuell 3.995 Euro.

Preise für Häuser steigen weiter

Vergleicht man diese Woche mit der vor einem Jahr, kommt man auf einen Preisunterschied von +29,6 Prozent: Durchschnittlich 5.113 Euro pro Quadratmeter werden für die Häuser in Bergedorf verlangt, die in dieser Woche im Angebot sind. Aber auch bei Häusern gibt es Unterschiede je nach Zustand und Alter:

  • Bestandshäuser im Durchschnitt: 4.656 Euro pro Quadratmeter (+21,3 %)
  • Neu gebaute Häuser im Durchschnitt: 4.605 Euro pro Quadratmeter (+5,4 %)
  • Sanierte Häuser im Durchschnitt: 8.052 Euro pro Quadratmeter (+110,4 %)

Welche Veränderungen gibt es auf dem Markt für Miet- und Eigentumswohnungen?

So hat sich das Angebot an Miet- und Eigentumswohnungen innerhalb der vergangenen 12 Monate in Bergedorf entwickelt:

  • Angebot an Mietwohnungen in dieser Woche und im Vorjahr: 411 zu 405 (+1,5 %)
  • Angebot an Eigentumswohnungen in dieser Woche und im Vorjahr: 57 zu 70 (-18,6 %)

Stadtteil-Porträt

Mit 35.289 Einwohnern gehört Bergedorf zu den größeren Stadtteilen (Platz 17). Wie setzt sich die Bevölkerung in Bergedorf zusammen? Es gibt mit 49,1 Prozent besonders wenige Einpersonenhaushalte (ganz Hamburg: 54,5 Prozent) und prozentual betrachtet etwa gleich viele Haushalte mit Kindern (19,5 Prozent) verglichen mit dem Hamburger Durchschnitt. Auf dem Arbeitsmarkt sieht es in diesem Stadtteil genauso aus wie in der gesamten Hansestadt: 4,8 Prozent der Erwerbsfähigen sind erwerbslos gemeldet (Stand zu Beginn 2019).

So sieht der Wohnungsmarkt im gesamten Bezirk aus:

Im Bezirk Bergedorf, zu dem Bergedorf gehört, sind die Mieten, verglichen mit der Vorjahreswoche, um 9,6 Euro pro Quadratmeter angestiegen. Für die 538 aktuell angebotenen Wohnungen werden durchschnittlich 12,20 Euro pro Quadratmeter verlangt.

Die Preise für Eigentumswohnungen im Bezirk Bergedorf sind um 8,9 Prozent zur Vorjahreswoche nach oben gegangen. Im Durchschnitt werden aktuell 4.633 Euro pro Quadratmeter für Eigentumswohnungen verlangt.

( ddna )