Kein Tropen-Feeling

Kühlschränke arbeiten im Kühlen sparsamer

Kühlschränke arbeiten in bestimmten Temperaturbereichen effizienter.

Kühlschränke arbeiten in bestimmten Temperaturbereichen effizienter.

Foto: Florian Schuh/dpa-tmn

Wer Möbel rückt, kann Energie sparen. Etwa, wenn der Kühlschrank einen Standort so weit wie möglich weg vom Herd oder dem sonnigen Fenster bekommt.

Berlin (dpa/tmn). Ein Kühlschrank verbraucht weniger Strom, wenn er nicht neben einem Heizkörper, dem Herd oder Backofen steht. Gleiches gilt für einen Standort in der direkten Sonneneinstrahlung, die durch ein Fenster fällt. Darauf weist die Initiative Hausgeräte+ hin.

Zugegeben, dieser Energiespartipp ist nichts, das man mal schnell umsetzt. Aber vielleicht haben Sie ja Raum fürs Möbel- und Geräterücken in der Küche oder sind eh gerade dabei, diese neu zu planen und kaufen.

Drei bis sechs Prozent mehr Stromverbrauch

Und sowieso sind weniger stark geheizte Küchen besser für Kühlgeräte. Erhöht sich die Raumtemperatur um ein Grad, etwa von 20 auf 21 Grad, steige der Stromverbrauch bei Kühlgeräten um etwa sechs Prozent an, so die Initiative Hausgeräte+. Bei Gefriergeräten bedeutet das einen zusätzlichen Stromverbrauch von drei Prozent.

Aber: Zu kühl dürfen es die Geräte auch nicht haben. Die Hersteller geben Umgebungstemperaturen vor, für die die Geräte sich idealerweise eignen:

  • Die Klimaklasse SN steht für subnormal und für eine Raumtemperatur von 10 bis 32 Grad.
  • N wie normal umfasst 16 bis 32 Grad.
  • ST für subtropisch 18 bis 38 Grad.
  • T für tropisch bedeutet, es herrschen idealerweise 18 bis 43 Grad in der Umgebung des Kühlschranks.

Das heißt: Wer ein Gefriergerät oder einen Kühlschrank in seinem Keller aufstellen will, braucht Modelle der Klimaklassen N oder SN. Diese Daten finden sich im Handbuch des Gerätes.

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( © dpa-infocom, dpa:230106-99-125370/2 (dpa) )