Putzlappen waschen

Mikrofasertücher nicht in Trockner geben

Mit einem Mikrofasertuch kann man auch empfindliche Instrumente reinigen. Im Trockner haben sie jedoch nichts zu suchen.

Mit einem Mikrofasertuch kann man auch empfindliche Instrumente reinigen. Im Trockner haben sie jedoch nichts zu suchen.

Foto: dpa

Mit Mikrofasertücher kann Verunreinigungen teils auch ohne Einsatz aggressiver Reinigungsmittel von Oberflächen entfernen. Aber wie reinigt man die Tücher richtig?

Frankfurt/Main. Mikrofasertücher zum Putzen kann man reinigen. Daher können sie über sehr lange Zeit verwendet werden.

"Wenn sie in der Küche oder zum Reinigen des WCs verwendet werden, sollten sie möglichst bei 60 Grad gewaschen werden", erklärt Bernd Glassl vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW).

Wenn möglich, dann am besten dabei ein Waschmittel mit Bleichmittel auf Sauerstoffbasis verwenden. Auf den Etiketten der Tücher stehen entsprechende Reinigungsempfehlung.

Wichtig ist nur, keine Weichspüler zur Wäsche hinzufügen, ergänzt Glassl. "Weil er die Zwischenräume in den Mikrofasertüchern belegen würde, wodurch deren Reinigungskraft abnimmt."

Die Hersteller von Mikrofasertüchern raten außerdem davon ab, diese Putzlappen in den Wäschetrockner zu geben. Durch die Temperatur und das Herumwirbeln in der Trocknertrommel könne sich die Struktur und Form des Tuches deutlich verändern.

"Ein hochwertiges Mikrofasertuch kann häufig gewaschen werden", so Glassl. "Es sollte dann gegen ein neues Mikrofasertuch ersetzt werden, wenn es nicht mehr richtig reinigt."

Wie lange es seine gewünschte Reinigungsfunktion noch erzielen kann, hänge auch davon ab, wie hartnäckig der Schmutz ist. Entscheidend dabei sei auch, ob man nur mit Leitungswasser putzt oder zusätzlich ein Reinigungsmittel verwendet.