Achtung Brandgefahr

Wie Sie Grillkohle sicher entsorgen

Grillkohle glüht häufig mehrere Tage lang - solange besteht auch Brandgefahr.

Grillkohle glüht häufig mehrere Tage lang - solange besteht auch Brandgefahr.

Foto: dpa

Solange die Grillkohle noch glüht, kann sie sich auch entzünden. Daher darf man den verbrauchten Brennstoff nicht einfach in die Mülltonne geben. Wo also hin damit?

Kiel. Nach dem Grillen sollte man die Grillkohle und Asche sicher entsorgen. Wer die Glühzeiten von Holzkohle und Briketts unterschätzt, kann unter Umständen ein Feuer auslösen. Darauf macht das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung aufmerksam.

Die Experten raten deshalb, bis zu drei Tage nach dem Entzünden der Grillkohle von einer Brandgefahr auszugehen. In dieser Zeit darf man die Kohle und Asche nicht in einer Mülltonne oder in brennbaren Behältern entsorgen. Stattdessen sollte man beides besser in einen feuerfesten Behälter mit Deckel füllen, damit kein Windstoß kühlende Partikel heraus wehen kann und so etwa auf der Holzterrasse oder an Gartenmöbel ein Feuer entfacht.

Wer im Garten ein sogenanntes Schwedenfeuer - also ein aufrecht stehendes, eingesägtes Stück Baumstamm - anzündet, sollte wissen: Die Glut im Stamm kann über 1000 Grad Celsius heiß werden. Den Holzstamm also nicht unbeaufsichtigt im Garten oder am Grillplatz stehen lassen. Die Experten raten zudem, die Reste abzulöschen oder auch in einer feuerfesten Tonne mit Deckel mehrere Tage abkühlen zu lassen.