Schalen dürfen Falten haben

Außer Knitteroptik waren auf der Ambiente Vasen mit Siebeinsätzen und buntes Geschirr zu sehen

Viele Vasen und Schalen sehen in der kommenden Saison zerknittert aus, wie auf der Konsumgütermesse Ambiente zu sehen war. Sie fand bis Dienstag in Frankfurt am Main statt. Auch Tabletts oder andere Deko-Elemente aus harten Materialien wie Porzellan oder Edelstahl sehen auf den ersten Blick so aus, als seien sie weich und zerknautscht. Alessi zeigte beispielsweise den schalenförmigen Tafelaufsatz Liconi aus Edelstahl, der an zerknittertes Papier erinnert. Und beim Tafelaufsatz Kyu von Kiwa Design wirft sich das Gusseisen an einer Stelle faltig auf, als liege unter einem glatt ausgebreiteten Schal ein Stift. Diese erhöhte Kante dient als Ablage für Essstäbchen. Die Platte kann aber auch als Servierplatte für Süßigkeiten oder einfach zur Dekoration verwendet werden.

Gleich mehrere Hersteller überraschten auf der Messe mit Lösungen für Blumensträuße, die nicht gebunden sind: Die Vasen haben siebartige Einsätze. In diese passen ein, maximal zwei Stiele, wodurch die Schnittblumen an Ort und Stelle bleiben. Modelle der Firma Fürstenberg bieten beispielsweise Halterungen mit verschiedenen Lochgrößen, sie können auch aus der Vase genommen werden. Gumminoppen am Rand halten die Siebe in dem Gefäß, ohne es zu verkratzen.

Ansonsten zeigen Geschirrtrends für 2013: Der Tisch wird bunt gedeckt. Die Teller sind grün, die Suppenschüsseln gelb, die Tassen rot und die Nachspeise kommt auf orangenes Porzellan: Ein bunter, frühlingshafter Farbenmix ist auf dem Tisch zu sehen. Wo dunkle Töne zum Einsatz kommen, wird gern der Kontrast gesucht - wie bei der Firma ASA Selection, die mit der Farbe Gelb Kontraste setzt.