Kontrolle beim Hausbau

Verband vermittelt zwischen Bauherren und Handwerkern.

Am 1. Januar beging das Regionalbüro der bundesweiten Verbraucherschutzorganisation Verband Privater Bauherren unter Leitung von Diplomingenieur Frank Staudinger sein 25-jähriges Bestehen.

Als es Mitte der 70er-Jahre zu den ersten bundesweiten Konkursen von Bauträgergesellschaften kam, durch die viele Bauherren und Erwerber erheblichen Schaden erlitten, wurde der Verband gegründet. Somit bekamen die Immobilienkäufer einen Partner, der ihre Interessen wahrnimmt.

Inzwischen ist die Regionalvertretung des Verbandes im Großraum Hamburg die erste Anlaufstelle für viele Bauherren und bei Bauträgern und Handwerkern bekannt und respektiert. Eine objektbezogene Baubetreuung, wie sie Staudinger versteht, ist eine dringend notwendige Unterstützung, auf die kein verantwortungsbewusster Immobilienkäufer verzichten könne.

Bautechnische Vertragsprüfungen, baubegleitende Qualitätskontrollen und Betreuung während der Gewährleistungszeit sind laut Staudinger Dienstleistungen, die im Interesse der Bauherren zeitnah erbracht werden müssten, damit sie für alle am Bau Beteiligten zu einer wirklichen Hilfe würden.

Baubegleitende Qualitätskontrolle bedeute nicht nur, Mängel aufzuzeigen, sondern im Interesse aller Beteiligten die Baustelle konstruktiv zu begleiten. Immer häufiger wendeten sich Bauleiter von Bauträgern und Subunternehmern nach einer solchen Kontrolle an den Verband, um zu klären, wie festgestellte Mängel beseitigt werden können.

Da Bauträger und Handwerker mittlerweile erkannt hätten, dass ihnen diese unabhängige Beratung und Betreuung mehr nütze als schade, empfehlen sie Käufern und Auftraggebern häufig eine Mitgliedschaft in dem Verband. Sie hätten erkannt, dass Bauherren immer kritischer würden, und die Zusammenarbeit unter Fachleuten in der Regel effektiver sei als von Emotionen geprägte Auseinandersetzungen. Dies habe mit der Zeit dazu geführt, dass Staudinger immer häufiger auch von Bauträgern als Schlichter akzeptiert werde. (HA)

Der Verband ist unter der Telefonnummer 236 92 93 oder im Internet unter vpb.de zu erreichen.