Bewegung ist Leben

Sportmedizin: Experten antworten

Die Medizin muß sich umstellen: Früher wurden Menschen krank, weil sie zuwenig zu essen hatten und zuviel arbeiteten - heute weil sie zuviel essen und sich zuwenig bewegen. Welche Auswirkungen Bewegungsmangel hat und wie sich der Gesundheitszustand durch mehr Bewegung verbessern läßt, ist derzeit Diskussionsthema im CCH. Auf dem viertägigen 39. Kongreß für Sportmedizin und Prävention ("Bewegung ist Leben") sprechen Sportärzte und Experten über Perspektiven der Sportmedizin, aber auch über unterschätzte Maßnahmen zur Verhinderung gesundheitlicher Probleme. Die Themenschwerpunkte: Bewegungstherapie bei Diabetes, bei Problemen des Stütz- und Bewegungsapparates, bei übergewichtigen Kindern und Älteren. Die bis zu 1200 erwarteten Teilnehmer diskutieren über Bewegungstherapie, die in manchen Fällen teure medikamentöse Behandlungen ersetzen könne. Krankenkassen übernehmen eher die Kosten der Medikamente. Doch nur wenn das Geld sinnvoll ausgegeben würde, könnten die Ausgaben insgesamt gesenkt werden, so der Tagungspräsident und Vorsitzende des Hamburger Sportärztebundes, Prof. Dr. Klaus-Michael Braumann.

Publikumsveranstaltung:

Experten beantworten Fragen von Besuchern: Sonnabend, 17.9., 15-18 Uhr, CCH, Eintritt: zehn Euro.

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