Goethes Göttliche Inspiration . . .

T. T.

Viele Dichter haben sich als Gehende offenbart. Dante schweifte viel in Italien und Südfrankreich umher und beschrieb sich später als Wandernden durch Fegefeuer, Himmel und Hölle. Rousseau legte weite Strecken zu Fuß zurück und berichtete: "Auf Spaziergängen, mitten zwischen Felsen und Wäldern, schreibe ich in mein Hirn." Goethe besang in "Wanderers Sturmlied" die göttliche Inspiration, die ihn beim Wandern befiel. Dickens und Dostojewski beschreiben sich als Flaneurs, die ihre Anregungen auf den Straßen der Großstadt finden, und Thomas Bernhard erkannte: "Wenn wir einen Gehenden beobachten, wissen wir auch, wie er denkt."

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Forschung