Bakterien helfen Ameisen

Forschung

Es gibt über 200 verschiedene Ameisenarten, die ihre eigenen Pilzgärten züchten und sich davon ernähren. Bakterien helfen den Ameisen, die Gärten vor Krankheitskeimen zu schützen, indem sie Antibiotika gegen Pilzschädlinge produzieren. Jetzt haben Forscher bei der Blattschneideameise entdeckt, daß die Ameisen spezielle Körperhöhlen entwickelt haben. Hier leben die Bakterien und ernähren sich von einem Drüsensaft, den die Ameisen extra für die Bakterien absondern. Das berichten Forscher im Journal "Nature".

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