Das Zentrum für Medizin und Biowissenschaften

1947 entschied das Land Schleswig-Holstein, daß das frühere Gut Borstel Sitz eines Tuberkulose-Forschungsinstituts werden soll. Es wurde dann am 23. Juli im "Alten Haydkrug" in Kayhude gegründet.

Über die Bekämpfung der Tuberkulose hinaus widmete sich das Institut auch der Bekämpfung von Lepra. Durch die "Borsteler Kombinationstherapie" gelang es, die Lepra auf Malta auszurotten. Das habe dieses Forschungsinstitut international bekanntgemacht, so ein Bericht aus dem Zentrum.

1963 wurde Borstel in eine Stiftung "Forschungsinstitut Borstel, Institut für Experimentelle Biologie und Medizin" umgewandelt, die 1995 in "Forschungszentrum Borstel - Zentrum für Medizin und Biowissenschaften" geändert wurde. Seit 2004 trägt es den Namen "Forschungszentrum Borstel - Leibniz-Zentrum für Medizin und Biowissenschaften". Fast wäre es nicht soweit nicht gekommen. Denn 1979 stand das Forschungsinstitut fast vor dem Aus. Erst eine inhaltliche Neuorientierung 1980 sicherte sein Überleben.