Museen erinnern an Mondlandung

Wo in Deutschland Mondgestein zu sehen ist

Ein Stück Mondgestein in einer Sonderausstellung in Hildesheim.

Ein Stück Mondgestein in einer Sonderausstellung in Hildesheim.

Foto: dpa

Wer zu einem Stein vom Mond pilgert, darf nicht enttäuscht sein: Er glänzt weder gelblich wie der Mond am Himmel noch unterscheidet er sich äußerlich groß von Erdgestein. Faszinierend sind die Mondsteine dennoch.

Berlin. Die Apollo-Astronauten haben nach Auskunft der US-Weltraumagentur Nasa 382 Kilogramm Gestein von über 2000 Mondstellen mitgebracht. Wer solche Mondsteine einmal selbst sehen möchte, muss nicht weit fliegen.

Sie liegen unter anderem: Im Haus der Geschichte in Bonn, im Deutschen Museum in München, im Technik Museum Speyer (Rheinland-Pfalz) und im Rieskratermuseum in Nördlingen (Bayern). Das Naturkundemuseum Berlin zeigt zum 50. Jahrestag der ersten Mondlandung am 20. Juli 1969 für Interessierte 118 Gramm von 3,7 Milliarden Jahre altem Mond-Basaltgestein. Die Leihgabe aus dem Nasa Johnson Space Center in Houston ist dort vom 20. Juli bis zum 11. Oktober 2019 zu sehen.

Die sechs bemannten Apollo-Flüge von 1969 bis 1972 konnten vergleichsweise viel Material transportieren. Die unbemannten "Luna"-Sonden der Sowjetunion holten zusammen rund 300 Gramm Mondgestein. Hinzu kommen noch Meteorite, die aus dem Mond von Himmelskörpern herausgeschlagen und auf der Erde gefunden wurden.