Astronomie

US-Sonde „Messenger“ zerschellt auf dem Merkur

Mission nach elf Jahren erfolgreich beendet

Washington. Nach mehr als zehn Jahren im All ist die Sonde „Messenger“ kontrolliert auf den Planeten Merkur gestürzt, wie die Nasa mitteilte. Da der Einschlag auf der Seite stattfand, die der Erde abgewandt ist, gab es keine Bilder vom Aufprall. Die Sonde war im August 2004 gestartet und hatte während ihrer 13 Millionen Kilometer langen Reise mehr als 250.000 Fotos gemacht und große Mengen an Daten gesammelt. Mit ihren acht wissenschaftlichen Ins­trumenten entdeckte die Sonde auf dem Merkur unter anderem unerwartet starken Vulkanismus, einen ungewöhnlichen Eisenmangel in der Oberfläche und Hinweise auf Wasser.

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